Kurz nachdem die Berlintwitterwall online ging, sah sie so aus:

Chinesische Twitterer hatten die Mauer entdeckt und nutzen sie, um ihren Ärger über die chinesische digitale Mauer freien Lauf zu lassen. Nicht, dass es noch viele chinesische Twitterer gibt --- seit mehreren Monaten ist Twitter gesperrt, seit einiger Zeit auch die meisten alternativen Zugänge. Aber nichtsdestotrotz, über mehrere Tag hinweg dominierten chinesische Einträge die Mauer.
Die chinesischen Behörden waren aber nicht untätig. Einen Tag nachdem die Mauer richtig bekannt wurde, ist sie gesperrt worden. Interessant zu sehen, wie schnell das geht; ein Tag ist eine ziemlich kurze Zeit für chinesische (und andere!) Behörden.
Ein Lob auch an die Berlintwitterwallbetreiber: Sehr schnell haben sie eine chinesische Version der Webseite auf die Beine gestellt.
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